| Kalkum,
das ist vor allem das Schloss: Ein
imposanter vierflügeliger klassizistischer Prachtbau mit integrierten
Bauteilen der sehr viel älteren Vorgängerbauten. Doch nicht nur
das Wasserschloss ist Attraktion und beliebtes Ausflugsziel.
Auch der umgebende Landschaftsgarten, den der
Düsseldorfer Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe Anfang
des 19. Jahrhunderts anlegte, ist einen Besuch wert. Das
Schloss, im 18. und 19. Jahrhundert Stammsitz der Familie von
Hatzfeldt-Weisweiler, gehört heute dem Land
Nordrhein-Westfalen, das dort eine Zweigstelle des
Hauptstaatsarchivs einrichtete. Der Komplex dient oft aber auch
als passende Kulisse für kulturelle Veranstaltungen,
vorzugsweise Konzerte. Klar, dass es sich in der Nähe dieser
prächtigen Schlossanlage gut leben lässt.
Aber auch die katholische Pfarrkirche St.
Lambertus beeindruckt durch ihr imposantes Erscheinungsbild. Sie
ist nicht nur aufgrund ihres Alters (die ältesten Teile stammen
aus dem 11. Jahrhundert) eines der bedeutendsten Baudenkmäler in
Düsseldorf.
Neben dem noch dörflichen Ortskern gibt es
im Süden gepflegte Einfamilienhaus-Siedlungen. Sehenswert ist
auch die idyllisch gelegene alte Wassermühle. Sie ist von Grund
auf renoviert und heute bewohnt.
Im Osten von Kalkum erstrecken sich weit
gedehnte Felder sowie der Kalkumer Forst. Bebauung ist dort
nicht geplant. Einzig im Süden grenzt der Stadtteil an das
Flughafenareal - was nicht immer zu überhören ist.
Wenn Sie mehr erfahren wollen über die
spannende und wechselvolle Geschichte von Kalkum, dann gehen Sie
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