Chronik von Kalkum
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892 |
Erste urkundliche Erwähnung von Kalkum: König Arnulf von Kärnten schenkt den Königshof Calechheim dem Kanonissenstift Gandersheim |
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947 |
König Otto I. bestätigt die Schenkung des Königshofes |
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11.Jh. |
Erste Erwähnung von Zeppenheim |
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11.Jh. |
Vermutlicher Baubeginn einer kleinen Saalkirche |
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12.Jh. |
Erweiterung der Kirche durch Chorquadrat, Westturm und Seitenschiffe |
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1176 |
Erste Erwähnung des Geschlechts der Herren von Kalkum (Wappen: Roter Querbalken und 3 rote Sterne <2:1> auf goldenem Grund) Seitenlinien des Geschlechts von Kalkum: die Herren von Lohausen (Wappen: Querbalken und 3 Ringe <2:1>; die Herren von Leuchtenberg zu Leuchtenberg (Wappen: wie Lohausen); die Herren von Lohausen-Troisdorf zu Heltorf (Wappen: 3 Rauten, jetzt im gräflich Speeschen Wappen enthalten) |
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1404 |
Beginn der sog. „Kalkumer Fehde“ durch Arnold und Peter von Kalkum gegen die Stadt Köln, wegen der Hinrichtung des Luitgin von Kalkum |
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1406 |
Beendigung der Fehde, nachdem Söldnertruppen im Auftrag des Erzbischofs und der Stadt Köln den Kalkumer Rittersitz des Arnold niedergebrannt hatten |
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1434 |
Erste urkundliche Erwähnung der Kalkumer Bruderschaft, deren Gründung vermutlich auf das Jahr 1429 zurück geht |
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1443 |
Greta von Kalkum verkauft den Rittersitz Kalkum an Hermann von Winkelhausen |
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1693 |
Erste Erwähnung einer Kalkumer Schule |
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1736 |
Bau einer neuen Schule auf dem östlichen Kirchplatz, die, einschließlich der späteren Erweiterungen, in das heutige „Lambertushaus“ integriert wurde |
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1739 |
Das Geschlecht von Winkelhausen erlischt im Mannesstamm; Schloss Kalkum kommt in den Besitz von Edmund Florenz Cornelius Graf von Hatzfeldt-Weisweiler, Amtmann zu Düsseldorf und seiner Ehegattin Isabella Johanna Maria Anna von Winkelhausen zu Kalkum |
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1757 |
Johann Peter Langer, nachmaliger Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie und der Düsseldorfer Gemäldegalerie, wird in Kalkum als Sohn des Hatzfeldtschen Gärtners Anton Langer und seiner Ehefrau Maria Sybille Walters geboren |
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1806 |
Gräfin Maria Anna Antonetta von Hatzfeldt-Wildenburg beauftragt den Architekten Georg Peter Leydel mit umfangreichen Umbau- und Instandsetzungsarbeiten an Herrenhaus und Wirtschaftsgebäuden des Schlosses |
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1808 |
Hofgärtner Maximilian Friedrich Weyhe beginnt mit der Anlage des Kalkumer Schlossparks |
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1816 |
Die Bürgermeisterei Kaiserswerth, wozu Kalkum gehört, wird dem Landkreis Düsseldorf zugewiesen |
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1822 |
Graf Edmund von Hatzfeldt heiratet seine gerade 17 jährige Cousine Gräfin Sophie von Hatzfeldt, die nachmalige Lebensgefährtin Ferdinand Lassalles |
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1845 |
Bau der Köln-Mindener-Eisenbahn mit Bahnhofsstation Kalkum; im selben Jahr Fertigstellung der bereits 1807 projektierten „Kaiserswerther-Ratinger-Chaussee", der heutigen Kalkumer Schlossallee |
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1870 |
Auf dem Gelände der heutigen Bebauung „An Sankt. Lambertus“, südlich des Pastoratsgartens, entsteht ein neues Schulgebäude |
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1928 |
Ausbau der Straße nach Angermund, des heutigen Gerichtsschreiberweges |
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1929 |
Bildung des Amtes Angerland; Kalkum kommt zum neuen Kreis Düsseldorf-Mettmann |
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1930 |
Wittlaer, Kalkum und Bockum werden durch Beschluss des Staatsministeriums des Innern zur Großgemeinde Wittlaer zusammen geschlossen |
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1946 |
Fürstin Maria von Hatzfeldt-Wildenburg verkauft Schloss und Park Kalkum an das Land Nordrhein-Westfalen |
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1962 |
Schloss Kalkum wird Nebenstelle des Nordrhein-Westfälischen Hauptstaatsarchivs Düsseldorf |
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1968 |
Schließung der Kalkumer Schule und Abriss; die Einschulung der Kinder erfolgt zukünftig in den Schulen der Nachbargemeinden |
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1975 |
Der Kulturkreis Kalkum e.V. wird gegründet; Kalkum wird als Teil der Landgemeinde Wittlaer nach Düsseldorf eingemeindet. Auf Antrag des Kulturkreises Kalkum erhält Kalkum den Status eines eigenen Düsseldorfer Stadtteils |
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1980 |
„Schmitze Ernst“ schließt als letztes der Kalkumer Lebensmittelgeschäfte |
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1992 |
Kalkum feiert sein 1100 jähriges Bestehen |
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2005 |
Der 1975 gegründete „Kulturkreis Kalkum“ e.V. wird reaktiviert |
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Rita Becker 2005